Mein Geburtstag 2014

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2012 Ist Wahljahr

Auch in Meiningen

Bürgermeisterwahl
Für 5 Jahre wird der gewählt.
Es gibt drei Kandidaten.
Bis jetzt.
In alphabethischer Reihenfolge sind dies:
Fabian Giesder
Reinhad Kupietz
Ulrich Töpfer
Wer wird es werden.
Das ist am 22.April  die Frage.
Wir Stadträte Bekommen es immer wieder zu hören: Wir sollen doch der Verwaltung vertrauen, sie seien doch die Fachleute. Heute erst wieder im  Hauptausschuss durch den Bürgermeister. Vergessen dabei ist, dass zur Kompetenz der Fachleute, die Vermittlung, die Erläuterung dessen, was sie tuen, gehört. Jeder Fachmann muss erklären können, was er tut, der Mediziner, der Elektriker, der Metereologe. Bei uns Theologen ist es ein extra Fach, die Homiletik. Ein Verwaltungsmitarbeiter muss Auskunft geben können, versteh bar für möglichst alle, über das, was er tut. So wird Politik durchsichtig, wird demokratisch.

Anfrage

Der Bauausschuss  hat in einer Sondersitzung die Schotthalle besichtigt. Danach wurde den Anwesenden ein Projekt " Automuseum" vorgestellt. Ich hielt es für angezeigt nachzufragen, Wer das Projekt  in Auftrag gegeben und wer es bezahlt hat. Heute kam die Antwort. Der Bürgermeister. Das ist befremdlich. 1. Darf der das auch noch am Stadtparlament vorbei. 2. es ist überflüssig wie nichts Anderes.

Die Anton-Ulrich-Strasse

Beschlußvorlage:

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Anton-Ulrich-Strasse wird wieder uneingeschränkt Fußgängerzone mit den entsprechenden gesetzlich geregelten Ausnahmen (Lieferverkehr, Notdienste, öffentlicher Nahverkehr)
Der ursprüngliche Zustand wird umgehend wieder hergestellt.

Begründung:

Die jetzige Situation ist für fast alle, auch die Gewerbetreibenden der Anton-Ulrich-Strasse selbst, unbefriedigent. Sie ist für die Stadt Meiningen ein  Dauerkonflikt. Anwohner gegen Autofahrer, Händler gegen Dauerparker, Fußgänger gegen Raser. Ein für eine Fußgängerzone viel zu hohes Verkehrsaufkommen, zu hohe Geschwindigkeit, im hohen Maße Durchgangsverkehr sind Stein des Anstoßes. Die aller wenigsten Verkehrsteilnehmer sind Kurzparker und damit Kunden der in der Anton-Ulrich-Strasse ansässigen Gewerbetreibenden.  Das Ziel einer Verkehrsberuhigung könnte bei allen Bemühungen in der Vergangenheit nicht erreicht werden.

Die Vorschläge einiger Gewerbetreibenden sind nun:
Mehr Kontrollen durch das Ordnungsamt und die Polizei.
Verlangsamung durch die Installation eines sogenannten stummen Polizisten.



Das bedeutet mehr Personalbindung an die Anton-Ulrich-Strasse, es bedeutet mehr Kontrolle und damit Ärger.
Ein stummer Polizist ist geeignet für Geschwindigkeitsminderung vor einer Schule, nicht aber innerhalb einer Fußgängerzone. Er erzeugt mehr Lärm, mehr Abgase, er mindert die Geschwindigkeit kurzzeitig, nicht für eine ganze Strasse. Für Notfahrzeuge ist er ein zusätzliches Hindernis.
Diese Vorschläge sind demzufolge abzulehnen. Der jahrelange Versuch muß als gescheitert angesehen werden. Weitere Versuche lehnen wir ab. Mit verkehrstechnisch  Maßnahmen  ist das angestrebte Ziel nicht zu erreichen.


Zur Geschichte

Die Anton-Ulrich-Strasse wurde 1998 als Fußgängerzone geplant und ausgeführt.
Der Einwand einiger Gewerbetreibender der Anton-Ulrich-Strasse führte 2001 (Beschluss 264/23/2001) dazu, dass diese  Fußgängerzone versuchweise als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen wurde. Dies wurde in einer Sitzung des Stadtrates 2006 (Beschluss 196/27/2006) bestätigt.
Es ist  an der Zeit, zu  einem abschließenden Urteil zu kommen.


Bei den vergangenen Entscheidungsprozessen wurden im wesentlich nur ein Teil der  Gewerbetreibenden gehört. Die Wahrheit ist, nicht alle Gewerbetreibenden der Anton Ulrich Strasse gehören zu ihnen.
Überhaupt nicht  in Betracht gezogen wurden die Belange der Anwohner, nicht die der  Fußgänger, die der Behinderten schon überhaupt nicht. Andererseits, die Gastwirte der Anton-Ulrich-Strasse haben mehr Interesse an Beruhigung, als an Durchgangsverkehr.  Auch die Fachkompetenz der Stadtverwaltung, oder externe Städteplaner wurden nicht in die Überlegung einbezogen.

Unser Antrag zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes (Anton-Ulrich-Strasse ist Teil der Fußgängerzone des Stadtkerns) kann und soll nicht als Affront gegen die Händler gewertet werden.
Richtig ist: Die Anton-Ulrich Strasse  ist gegenüber der Gorgstrasse benachteiligt. Deshalb erscheint uns dringend nötig über eine Belebung dieser Strasse  nachzudenken und entsprechende Schritte einzuleiten. Dabei kann die Citymanagerin den Gewerbetreibenden wertvolle Hilfe leisten.
Darüber hinaus sollte der Stadtrat folgende Fragen erörtern.

1. Was wird aus den beiden Gebäuden Nr.20  und Nr. 32
Welche rechtlichen Möglichkeiten zur Veränderung  hat die Stadt?
2. Der  Dauerparkplatz am Ende (oder Anfang) der Anton-Ulrich-Strasse ist ein toter Platz. Jede andere Nutzung wäre besser, würde mehr Belebung für die Anton-Ulrich-Strasse bedeuten. In diesem Zusammenhang sollte der gesamte Bereich des sogenannten Bermudadreieck überplant werden. Mit dem Eigentümer ist das Gespräch zu suchen.
3. Die Möglichkeit weiterer Kurzzeitparkplätze im Umfeld der Anton-Ulrich-Strasse ist durch das Ordnungsamt zu prüfen.


Die Stadtquerung
Für eine Querung des Verkehrs durch die Innenstadt gibt es zwei Gründe:

Die Entlastung der  Kreuzung Neu-Ulmer-Strasse / Anton-Ulrich-Strasse.
Verkürzung der Fahrstrecke von Ost nach West und umgekehrt.

Der Preis aber ist die  Zerstörung  (im konkreten und auch übertragenen Sinne) der Fußgängerzone. Dieser Preis ist zu hoch. Auch diese Möglichkeit wird von uns abgelehnt.

Für die Anton-Ulrich-Strasse gäbe es nur eine wirkliche Alternative: Der Rückbau zu einer Strasse mit Durchgangsverkehr und  Bürgersteig auf beiden Seiten.
Dafür aber sehen wir keine Notwendigkeit.

Zu bedenken ist ferner: Es könnten auf die Stadt Rückforderungen von Seiten der Anwohner, als auch der Fördergeldgeben kommen.

Was hat Lammert ( Der Bundstagspräsient) heute gesagt?

"Nicht die Regierung hält sich ein Parlament, sondern das Parlament kontrolliert die Regierung." Ach was. Ist doch nicht möglich. In Meiningen ist da alles ganz anders.

Meyer hat Recht

Heute im Meininger Tageblatt:

















Moderation ist des Bürgermeisters Stärke nicht. Kann sein, dass er das noch nicht weiß. Wir (die Grünen) wollten deshalb nicht einen neuen Bürgermeister, aber einen anderen Sitzungsleiter, einen Präsidenten. Wir werden uns da was einfallen lassen müssen. Bürger müssen die Möglichkeit haben, ein Statement abzugeben. Wir Stadträte müssen dann damit umgehen.

Einladung zum Kulturausschuß am 27.08.09




Ist ja interessant.
Wie wichtig ist der Weihnachtsmarkt? 
Und dann die Finanzierung des Theaters - Es wird immer mehr, was die Allgemeinheit zu zahlen hat. Alternative könnte die Erhöhung der Preise sein.

Die Citymanagerin tritt in Erscheinung




Zufällig hab ich doch eine Einladung von der Werbegemeinschaft, oder von der Sitymanagerin oder vom wem überhaupt zu Gesicht bekommen.

Was wird da gespielt? Wer hat die Frau beaufragt? In wessen Namen ist sie aktiv? Was heißt das: Erarbeitung von Gegenvorschlägen?

Die Frage muß gestellt und beantwortet werden: Die Citymanagerin, arbeitet sie im Auftrag der Stadt oder im Auftrag der Werbegemeinschaft?



1. Sitzung des Stadtrates am 7.7.09

Es war nicht spektakulär, wirklich nicht. Konnte es auch nicht sein. Die Besetzung der Ausschüsse wurde bestätigt. Meine Anfrage (Die Sicht des Bürgermeisters auf die Stadträte) wurde vom Bürgemeister weggedrückt. Erst wollte er einen Termin mit mir vereinbaren, als ob ich ein privates Problem mit ihm hätte. Dann hat er mich in ein Gespräch verwickelt. Unerfreulich. Nun bin ich verunsichert und weiß nicht so recht, wie ich weiter handeln soll. Wir werden sehen, spach der Blinde.

Erste Anfrage

Anfrage:

In der Meiningen Tagespresse wurde am 11.6.09 der Bürgermeister, Herr Kupietz zitiert:

"Eine konzeptionelle Arbeit ist damit wohl nicht mehr machbar"…

Diese Aussage ist nach verschiedenen Seiten hin deutbar. Der Bürgermeister möchte aus diesem Grund diesen Satz erläutern.

Klima im Stadtrat

Gemeint ist das Klima im Stadtrat. Zunächst ist das Verhältnis Verwaltung - Stadträte zu klären.
Der Stadtrat in seiner Gesamtheit ist der Souverän, nicht die Verwaltung.
Der Bürgermeister ist primus inter pares, nicht mehr und nicht weniger.